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Dübendorf

Bebauung Giessen, Dübendorf ZH

k-werkstatt hat die rund 36'500 m² umfassende Parzelle am Kreuzungspunkt Überland- und Ringstrasse von der Schweizerischen Eidgenossenschaft erworben und erabeitet in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dübendorf, der Glattalbahn und dem Kanton Zürich nun den neuen Gestaltungsplan.

Der Standort befindet sich an einer privilegierten und verkehrstechnisch optimalen Lage im Gebiet Giessen: einerseits liegt er am Kreuzungspunkt der Überland- und der Ringstrasse unweit des Autobahnanschlusses Wallisellen, andererseits wird die Glatttalbahn das Gebiet optimal an den Wirtschaftsraum Zürich anbinden, sodass vom Bahnhof Giessen aus, welcher sich direkt auf dem Grundstück befinden, Zürich und der Flughafen problemlos innert weniger Minuten erreicht werden können. Schon heute befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft über 20'000 Arbeitsplätze sowie ein ausgedehntes Fachmarktgebiet.
Dank seiner modularen Planung besticht das Projekt durch höchste Flexibilität für alle Anwender.

Planung und Ausführung: seit 2006

info@k-werkstatt.com

Foto : Die Bauarbeiten der Glattalbahn auf der Parzelle haben begonnen.

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News:
Nachhaltige Landmark und zukunftsweisende Nachhaltigkeit für den Gestaltungsplan Giessen in Dübendorf (Pressemitteilung vom 20. November 2009)

Am 19. November 2009 wurde der Gestaltungsplan Giessen, nahe der Kreuzung Überlandstrasse und Ringsstrasse am Ortsrand von Dübendorf durch den Projektentwickler k-werkstatt aus Zürich eingereicht.Damit beginnt ein wichtiger Schritt zu einem weitreichenden und nachhaltigen Schweizer Bauprojekt.

k-werkstatt als engagierter Projektentwickler massgebender Projekte geht mit der Überbauung Giessen ehrgeizigen Zielen entgegen. Der Gestaltungsplan bildet die Basis für ein architektonisch und technisch hoch gestaltetes Architekturprojekt.

Zentrales Element und städtebauliche Markierung ist ein neues Hochhaus. Dieser Markstein steht an der Kreuzungsecke von Überland- und Ringstrasse und bildet mit seinen 115 Metern Höhe den Drehpunkt der neuen Überbauung. Das Gebäude erfüllt nicht nur alle architektonisch, gestalterischen Ansprüche. Im Herzen schlägt ein hochtechnisiertes Herz, das dem Gebäude energetische Unabhängigkeit und Sparsamkeit garantiert. Der im Schweizer Markt bekannte Baustandard Minergie-P-ECO garantiert zukunftsorientierte Nachhaltigkeit. Im internationalen Wettbewerb erfüllt das Gebäude die unterschiedlichen Ansprüche von HQE (Haute Qualité Environnementale - hohe ökologische Qualität), LEEDS, BREEAM (Building Research Establishment's Environmental Assessment Method) und GREEN BUILDING.

Die Bebauung wird aus kleinteiligen “Bausteinen” bestehen, welche zu einer Gesamtarchitektur gestapelt und verschachtelt werden. Die grossen Baukörper aus diesen kleinteiligen Elementen lassen Strukturen entstehen, die an einen Dorfplatz mit Gassen, Nischen, Erkern und Arkaden erinnern.

Die geplante Winkelbebauung wird den Platz schützend zur emissionsreichen Überlandstrasse und Ringstrasse abschirmen und durch ihre verglaste Sockelzone und die Durchgänge eine hohe Transparenz und Einsehbarkeit sowie eine gute Erreichbarkeit von aussen ermöglichen. Die lärmunempfindliche, strassenseitige Büronutzung wird sich Rücken an Rücken vor die Wohnbebauung stellen, die sich so zum ruhigen Platz öffnen und diesen beleben kann. Die Kammbebauung mit reiner Wohnnutzung in den Obergeschossen wird einen Übergang zur bereits bestehenden Wohnsiedlung zwischen Giessenstrasse und Glatt bilden und an der Nordwest-Ecke der Winkelbebauung durch den hohen Turm bekrönt werden.

Der städtisch belebte Charakter der Giessenbebauung wird sich durch einen hohen Anteil an Wohnungsnutzung auszeichnen. Gleichzeitig soll ein ausgeglichener Nutzungsmix von Gewerbe, Dienstleistung, Verkauf und Büros für eine Diversifizierung des Publikumverkehrs sorgen.

Die Dreiecksparzelle soll als Naherholungszone an der Glatt dienen. Dies geschieht indem sie begrünt und mit einem organisch geformten, bewachsenen Wall gegen den Verkehrslärm abgeschirmt wird. Sie wird damit den Gegenpol zu der städtisch verdichteten Bebauung Giessen bilden. Grosszügig angelegte Grünflächen können somit als Liegewiese, Spielwiese und Spaziergangparadies dienen. Die bereits bestehende Pappelbepflanzung wird ergänzt und weitergeführt. Gewellte Nischen bieten Sitzgelegenheiten mit Blick aufs Grün und die Glatt. Die Erschliessung dieses verkehrsfreien „Giessengartens“ erfolgt über die Fussgängerbrücke, die über die Ringstrasse schwingt. Der Radweg entlang der Glatt wird weitergeführt und verbindet den Grünzug elegant mit weiteren neu aufgewerteten Uferzonen.

Der Platz der Giessenbebauung soll verkehrsfrei bleiben und dem organischen und natürlichen Bereich angepasst werden. Die Ansiedlung von Restaurants oder Bistros wird möglich sein und die Anbindung an die zentral gelegene Haltestelle der Glatttalbahn wird Belebung und diverse Aufenthaltsqualitäten zu verschiedensten Tageszeiten fördern.Der Platz wird ausserdem von allen Seiten zu Fuss und auf dem Veloweg entlang der Glatt erreichbar sein.

Das Platzniveau passt sich an die Schienenführung der Glatttalbahn an, so dass ein ebenerdiges Überqueren der Gleise im Bereich der Haltestelle und eine grosszügige Platzgestaltung möglich sein werden. Die Platz- und Haltestellennutzung wird selbstverständlich behindertengerecht und übersichtlich gestaltet.

Der bestehende Regionalradweg entlang der Glatt soll komfortabel ausgebaut werden. Verschiedene Stege sollen die beiden Ufer der Glatt verbinden und eine Symbiose von Stadtraum und Grünraum bilden.

Das Projekt wird nicht nur ein edler Baustein in der Struktur, es wird auch die energetischen und ökologischen Ansprüche der Energiestadt Dübendorf tatkräftig unterstützen und eine Modellfunktion einnehmen können. Die Stadt Dübendorf behauptet sich damit einmal mehr neben der grossen Schwester Zürich als wichtiges, zukunktsweisendes, urbanistisches Beispiel.

Für weitere Auskünfte:
Michael Fischer
Dipl. Ing. Architekt
Gesamtleiter Projektsteuerung
044 – 800 82 00

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